Der Kreisvorsitzende hat das Wort

Stadtentwicklung geht uns alle an!

In Berlin wird immer gebaut und das ist auch gut so. Am 20. Januar ist unser ehemaliger Senator für Stadtentwicklung Dr. Volker Hassemer 70 Jahre alt geworden. Ich habe ihm meine Glückwünsche ausgesprochen, verbunden mit dem Wunsch nach weiterer Schaffenskraft, weil wir auf solche kreativen Menschen angewiesen sind. Mit dem von Ihm Anfang der 90er Jahre gegründeten Stadtforum, also einer Diskussionsrunde über die wichtigsten Elemente der Stadtentwicklung, hat er Maßstäbe gesetzt. Nicht nur im Flächennutzungsplan 1994 haben sich die wichtigsten Elemente für die Entwicklung Berlins niedergeschlagen, darüber hinaus ist Volker Hassemer heute noch als Vorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin für die Weiterführung der Aufgabenstellungen aus den 90er Jahren engagiert.

Mit dem Eintritt der CDU in die Regierungsverantwortung des Landes Berlin ist wieder Bewegung in die Stadtentwicklung gekommen.

Am Alex wird das erste Hochhaus entstehen, die von der SPD 1998 ausgebremste U- Bahnlinie 5 wird weitergebaut, der 16. Bauabschnitt der A 100 wird gebaut und um den Hauptbahnhof herum sehen wir überall Baustellen. Das Humboldtforum (Schloss) nimmt langsam Gestalt an. Sponsoren für die Fassade werden noch gesucht. Alles Projekte, deren Grundlagen wir unter Volker Hassemers Verantwortung im Flächennutzungsplan 1994 beschlossen haben.

Auch in unserem Bezirk regt sich vieles. Interessante Wohnungsbaustandorte, z. B. an der Wendenschlossstraße (Bollegelände), Spindlersfeld (alte Wäscherei), Kodakgelände an der Friedrichshagener Straße, Wasserstadt an der Regattastraße in Grünau und an vielen anderen Stellen wie in Bohnsdorf auf dem Falkenberg wird gebaut. Sogar in der Einflugschneise in Bohnsdorf entstehen laufend neue Häuser. Alles private Investoren, die in eigener Verantwortung bauen. Nur da, wo in „Kommunaler Verantwortung“ ein Flughafen gebaut wird, da klemmt es. Aber das ist ja nicht in Berlin.

In Berlin erwarten uns aber noch sehr viele Aufgaben, die nur unter rechtzeitiger aktiver Bürgerbeteiligung eine Chance haben. Aktuell gerade die Randbebauung des Tempelhofer Feldes. Wie kann man überhaupt dagegen sein. Aber auch unsere alte Mitte ist noch zu 40 Prozent unbebaut. Molkenmarkt, Jüdenviertel, das Areal zwischen Fernsehturm und Spree zwischen Liebknechtstraße und Rathausstraße. Was wird aus dem Flughafengelände Tegel?

Aber zurück zu unserem Bezirk. Das Entwicklungsgebiet Adlershof/Johannisthal hält noch riesige Flächen für Investoren bereit. Zu der ursprünglich festgesetzten Fläche von 420 ha (so groß wie Karlsruhe) kommen noch mal 50 ha Bahngelände (Betriebsbahnhof Schöneweide) dazu. Also alles zusammen hochinteressante Vorhaben, die auf unser Leben in dieser wunderbaren und aufregenden Stadt direkten Einfluss haben.

Was ich mir nun wünsche ist, dass wir als CDU Kreisverband unsere Mitglieder und Freunde mehr motivieren, sich aktiv in die Diskussionen einzumischen. Nicht hinterher meckern, vorher mitmachen, sollte unsere Losung sein.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und Freunden alles Gute.

Ihr F. Niedergesäß

Kreisvorsitzender

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