Berliner CDU-Chef Ingo Schmitt zum Fernsehprogramm am 13. August

„Organisiertes Vergessen“

Der CDU-Landesvorsitzende Ingo Schmitt, MdB, kritisiert die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender wegen deren Programmangebot zum Jahrestag des Mauerbaus am 13. August:



„Schlafmützig oder böswillig – beides ist erschreckend. Ich habe den Eindruck hier herrscht das <>.



Auch an diesem historisch für Deutschland so wichtigen Datum findet sich im deutschen Fernsehen keine aufklärende Sendung bzw. Dokumentation über den Mauerbau und das ihn tragende SED-Regime.



Allein der übliche Jux und Dollerei gemischt mit etwas Olympia-Berichterstattung - kein Hinweis auf die geschichtlichen Ereignisse, von denen immer wieder mit großem medialen Aufschrei berichtet wird, wie gering das Wissen insbesondere Jugendlicher darüber ist.



Besonders enttäuschend ist das Wegducken des Rundfunks Berlin Brandenburg (RBB), hat doch unlängst erst eine Studie der Freien Universität aufgedeckt, dass ein Fünftel der Berliner Schüler die Aussage befürwortet <> und nicht einmal die Hälfte (48,6%) der Ostberliner Schüler widerspricht danach der Aussage <>.



Ich sehe hier auch die Intendantin des RBB, Dagmar Reim, in der Pflicht, die dem CDU-Landesvorstand persönlich auf einer Klausur im letzten September zugesichert hat, ihr Sender wolle sich dieser Themen besonders auch an den historischen Terminen annehmen.“



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