CDU Berlin will leistungsfähige und lebenswerte Kieze

Der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner (MdB), und der Leiter des Arbeitskreises "Stabile Kieze für Berlin" und Stadtrat in Spandau, Carsten-Michael Röding, erklären zum Positionspapier "Stabile Kieze - Fundamente einer lebenswerten Stadt":

"Die Berliner CDU bekennt sich in ihrem Positionspapier zu den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten und Notwendigkeiten jedes einzelnen Quartiers. Für uns ist die Erhaltung und die Entwicklung stabiler Kieze eine politische Grundaufgabe einer Metropole wie Berlin. Wir wollen leistungsfähige, aber auch lebenswerte Kieze. Denn ob sich die Menschen wohlfühlen, entscheidet sich nicht auf den roten Teppichen dieser Stadt, sondern vor ihrer Haustür", betont Kai Wegner.

Carsten-Michael Röding ergänzt: "Mit Hilfe des Programms der „Sozialen Stadt“ konnte zwar in den vergangenen Jahren teilweise eine Stabilisierung von belasteten Kiezen erreicht werden. Allerdings fehlt es an einer übergeordneten nachhaltigen Strategie zur langfristigen Stabilisierung und an präventiven Angeboten in (noch) weniger belasteten Quartieren. Wir wollen eine Berliner Mischung statt Pariser Verhältnisse in den Kiezen."

Mit ihrem 10-Punkte-Programm setzt sich die CDU Berlin unter anderem dafür ein,

  • verbindliche Sicherheitsforen und freiwillige Ordnungsdienste einzurichten,
  • einen BVV-Ausschuss für Stadtteil- und Kiezarbeit in jedem Bezirk zu installieren,
  • die Regelfinanzierung der Stadtteilzentren auszubauen und neue Formen an Schulen einzurichten,
  • Gewerberäume von öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften an den Kiez stabilisierende Anbieter zu vermieten,
  • "Kümmerer" vor Ort zu identifizieren und gelungene Initiativen auf einer Online-Plattform zu veröffentlichen,
  • die Kieze mit einem Bürgerfonds von maximal 10.000 Euro pro Jahr und
  • die Bezirke mit einem Strategiefonds aus Mitteln des Landeshaushalts vor allem für Infrastruktur- und Modellprojekte auszustatten.

Seit dem 3.5.13 haben die Mitglieder der CDU Berlin die Möglichkeit, sich auf der Kommunikationsplattform www.cdu-diskutiert-berlin.de an der Weiterentwicklung des Positionspapiers zu beteiligen. 




 

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