CDU Berlin ehrt Dr. Wolfgang Schäuble für seine Verdienste zur Erlangung der Deutschen Einheit.

Ingeborg Schäuble, Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Dr. Wolfgang Schäuble, Frank Henkel, Dr. Gottfried Ludewig, Thomas Heilmann (v.l.n.r.)
Ingeborg Schäuble, Dr. Sabine Bergmann-Pohl, Dr. Wolfgang Schäuble, Frank Henkel, Dr. Gottfried Ludewig, Thomas Heilmann (v.l.n.r.)

Anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit hat die CDU Berlin diesem herausragenden Wendepunkt der deutschen Geschichte einen Ehrenpreis gewidmet. Als Preisträger wird Dr. Wolfgang Schäuble für seine Verdienste zur Erlangung der Deutschen Einheit ausgezeichnet.

Als damaliger Bundesinnenminister hat Dr. Wolfgang Schäuble als Verhandlungsführer den Einigungsvertrag ausgehandelt. Dessen Eingangsformel „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen“ ziert den von der Königlichen-Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) angefertigten Preis. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der Preis am 25. Jahrestag des In-Kraft-Tretens des Vertrages vom Landesvorsitzenden der Berliner Union, Frank Henkel, überreicht. Frank Henkel dankte Wolfgang Schäuble darüber hinaus für seinen Einsatz bei der Hauptstadtwerdung Berlins.

Die Laudatio hielt Dr. Sabine Bergmann-Pohl, die 1990 als Präsidentin der Volkskammer der DDR das letzte und einzige demokratisch legitimierte Staatsoberhaupt der DDR war. Frau Bergmann-Pohl lobte das herausragende Engagement Wolfgang Schäubles zur Erlangung der Deutschen Einheit und Europäischen Einigung. Wenn Helmut Kohl, der zurecht den Ehrentitel Kanzler der Einheit trägt, der Baumeister der Einheit war, war Wolfgang Schäuble ihr Architekt. Unter seiner Führung wurde in nur wenigen Monaten der Einheitsvertrag ausgehandelt, der eine Art Gebrauchsanweisung für die Wiedervereinigung bildete. Bergmann-Pohl hob hervor, dass es für diese Meisterleistung, einen Unrechtsstaat mit einem Rechtsstaat zusammenzuführen, keinerlei historisches Vorbild oder Blaupause gegeben habe.

Wolfgang Schäuble habe den Glauben an die Wiedervereinigung nie aufgegeben und als die Möglichkeit sich bot, beherzt die Chance ergriffen. Eindrücklich unterstrich sie dies mit Zitaten etwa von Gerhard Schröder, Joschka Fischer oder Oskar Lafontaine, die noch 1990 die Wiedervereinigung als Illusion bezeichnet hatten. Bergmann-Pohl stellte Wolfgang Schäubles Leben unter die Überschrift „Ein Leben für die Politik. Ein Leben für Europa“.

Dr. Sabine Bergmann-Pohl war 1990 Präsidentin der Volkskammer und damit das erste frei gewählte Staatsoberhaupt der DDR.


 
Der Landesvorsitzende der Berliner Union Frank Henkel gratuliert Dr. Wolfgang Schäuble. In ihrer Mitte: Ingeborg Schäuble.


Der von der CDU Berlin gestiftete "Ehrenpreis der Deutschen Einheit"


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