Einige Hinweise zum Bebauungsplan XV-70a (Gewerbegebiet)

Was bedeutet die Baugrenze, die im Bebauungsplan eingetragen ist? Hinweise dazu finden Sie in den beigefügten pdf-Dateien.

Weitere Fragen, die sich aus dem Bebauungsplan ergeben, sind z.B.:

- Wie wirkt sich der zusätzliche Verkehr durch gewerbliche und beruflichen Autofahrten vom und zum Gewerbegebiet auf die Anwohnerstr. (z.B. Dahmestr., Buntzelstr., Waltersdorfer Str.) aus? Der Bebauungsplan macht dazu keine Aussagen.

- Bei angenommenen 6000 Beschäftigten ergeben sich 12000 Fahrten pro Tag abgesehen von den gewerblich bedingten Fahrten. Die mehrfache Anbindung des Gewerbegebiets an Bohnsdorf (Kreuzung Grünbergallee/B96a, Einmündung einer Gewerbepark-Transversale in die Grünbergallee) begünstigt, auch wegen Fehlens anderer Wege in östliche Richtung, Durchfahrten durch die Wohngebiete in Bohnsdorf.

- Warum wurde keine Bahnverbindung für Güterverkehr und Personenverkehr in das Gewerbegebiet vorgesehen? Offenbar wird auch von den Planern des Gewerbeparks die Nutzung des entfernt liegenden S-Bahnhofs Grünbergallee nicht als Alternative zum Berufs-Autoverkehr angesehen. Es ist z.B. kein sicherer Überweg über die B96avorgesehen vorgesehen. Außerdem wird im Abschnitt 4 ("Verkehrliche Erschließung") die S-Bahn nicht erwähnt und im Abschnitt 5 ("Erschließung durch ÖPNV, Fußgänger und Fahrradverkehr") wird ausdrücklich ausgeführt "Ebenso wird ... die Menge des Fußgänger- und Fahrradverkehrs keinen nennenswerten Umfang erreichen, ...".
Die Führung einer S-Bahn-/Eisenbahn-Strecke entlang der Haupttransversale im Gewerbegebiet würde eine erhebliche Entlastung vom Autoverkehr mit sich bringen, moderner und umweltgerechter sein.

Es muss dringend gefordert werden, dass vor der Inkraftsetzung der Planung, die verkehrliche Anbindung des Gewerbegebiets bezüglich der zuzsätzlichen Belastung von Bohnsdorf durch Verkehrslärm und Infraschall (Erschütterungen, insbesondere auch durch LkW-Verkehr) überarbeitet werden muss.

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