Rekonstruktion der ursprünglichen keramischen Fassadenverkleidung am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium

PM-VIII-0004

Im Jahre 1969 lösten sich ohne äußere Einwirkungen an der Fassade über dem Haupteingang der Schule die ersten Keramikteile. Die von der Schulleitung herbeigerufene Feuerwehr schlug weitere lose Keramikteile ab. Dabei wurden weitere Teilflächen als absturzgefährdet eingeschätzt. Daraufhin wurden nahezu alle Tontafeln am gesamten Gebäude entfernt und durch unversiegelten Rauputz ersetzt, obwohl alle Entscheidungsträger sich schon damals für die Wiederanbringung der Tontafeln ausgesprochen hatten.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat nun endlich Mittel in Höhe von 800.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VI für die Förderung des Objektes „Alexander-von-Humboldt-Gymnasium“ freigegeben.

Die übliche Praxis ist es, dass sich grundsätzlich das Land Berlin in gleicher Höhe an den Maßnahmen beteiligen muss.

Deshalb wird dem Bezirksamt in einem Antrag der CDU-Fraktion empfohlen, sich bezüglich der Gesamtfinanzierung der Rekonstruktion der ursprünglichen keramischen Fassadenverkleidung am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium bei den zuständigen Stellen des Senats dafür einzusetzen, dass die entsprechenden Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden und die Deckung der Finanzierungskosten für die Sanierungsmaßnahmen auch gewährleistet ist.  

„Das 1929 eingeweihte und seit 1977 unter Denkmalschutz stehende Bauwerk besitzt eine herausragende Bedeutung weit über seinen Standort in Spindlersfeld und Köpenick hinaus.“

„Zum 50. Todestag des Architekten Max Taut im Jahr 2017 gäbe es daher einen besonderen Anlass“, so der Bezirksverordnete Markus Föhrenbach, „um den seit über 45 Jahren als Zwischenlösung gedachten Rauputz durch Taut´sche Keramikplatten zu ersetzen“.

CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin Verantwortlich: Ralph Korbus Telefon 030-5337725 (CDU-Fraktionszimmer)    

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